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VERENA TIEFENBECK
Im Rahmen meines Praktikums „Jugend forscht öffnet Türen“
war ich vom 21. bis 25.07.2003 bei Nitrion zu Gast. Die in Otterfing
ansässige Firma, die ca. 30 Mitarbeiter beschäftigt, härtet
die Oberflächen unterschiedlichster Maschinenbauteile. Die
dabei erreichten Oberflächenhärten sind neben dem Material
abhängig von Temperatur, Zeitdauer sowie Position im Nitrierkessel
u. a., die entsprechend der Wünsche der Zulieferer gewählt
werden. Nach Beendigung jeden Nitriervorganges werden stichprobenartig
Stücke jeden Auftrags und jeder Kesselebene geprüft, ob
die geforderte Mindesthärte erreicht wurde oder ob eine Nachbehandlung
erforderlich ist.
Neben einer Einführung über die verschiedenen Arbeitsschritte
und Abläufe im Betrieb verbrachte ich die Woche größtenteils
im Labor bei eben dieser Qualitätskontrolle und -sicherung.
Mir wurden verschiedene Möglichkeiten zur Härtebestimmung
dargelegt und speziell das Vickers-Prüfverfahren (VP) erklärt,
welches ich zunächst unter fachmännischer Anleitung und
Überwachung, in den folgenden Tagen mehr und mehr selbstständig
durchführte.
Mit der Zeit bekam ich Routine bei diesen qualitätssichernden
Maßnahmen, die mir anfangs recht unüberschaubar und kompliziert
anmuteten. Dem Sponsorpool Bayern danke ich für die Ermöglichung
des Praktikums, das mir übrigens auch für mein Maschinenbaustudium
im Rahmen des zu absolvierenden Pflichtpraktikums angerechnet wurde.
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