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JOHANNES FEULNER

Ein einwöchiges Schnupperpraktikum im Siemens-Bereich Medical Solutions (Med) in Forchheim absolvierte der bayerische Regionalsieger 2002 des „Jugend forscht-Wettbewerbs“ der Fachrichtung Physik, Johannes Feulner aus Ingolstadt. Er sollte vor allem Einblicke in die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten auf dem Segment der Computertomographie erhalten, mit der er sich in seiner preisgekrönten Arbeit beschäftigt hat. Das Firmenpraktikum wurde im Rahmen der von der von der Bayerischen Staatsregierung und dem Energiedienstleister E.ON Bayern gestarteten Initiative „Sponsorpool Bayern“ vermittelt.

Die Arbeit von Johannes Feulner steht in engem Bezug zu Siemens als Anbieter innovativer Lösungen für das Gesundheitswesen. Die Jungforscherinnen und Jungforscher erhalten die Gelegenheit, ihre Forschungsarbeit auch in einem entsprechenden Praxisumfeld vorzustellen. „Zudem wollen wir Herrn Feulner zusätzliche Anregungen für die weitere Forschungstätigkeit mit auf den Weg geben“, so der Standortleiter von Siemens Medical Solutions in Forchheim, Klaus Hambüchen. „Wir halten – wie der Sponsorpool Bayern – die Verzahnung von Schule und Industrie für einen wegweisenden Ansatz. Die Industrie ist für jeden Daniel Düsentrieb dankbar.“

Johannes Feulner hat gerade sein Abitur absolviert und kam eher zufällig auf die Idee, Gegenstände im Strahlengang eines kleinen Röntgengerätes rotieren zu lassen. Die untersuchten Objekte (zum Beispiel Schneckenhäuser) wurden mit einem von ihm entwickelten Messprogramm analysiert. Das Wissen für die Realisierung der notwendigen Software, die aus dieser Vielzahl an Daten Bilder erzeugt und für die komplizierte Algorithmen benötigt werden, holte sich Feulner zum Großteil aus dem Internet. Damit aus seiner Leidenschaft zum Programmieren auch eine Profession wird, beginnt Feulner im Wintersemester 2002 sein Studium der Informatik an der Universität Erlangen.

Zu Beginn seines einwöchigen Schnupperpraktikums bei Siemens Medical Solutions ließ sich Gewinner Johannes Feulner (Mitte) von seinen Betreuern Dr. Stefan Schaller (links) und Dr. Herbert Vestner (rechts) die vielseitigen Anwendungsmöglichkeiten des Computertomographen Somatom Sensation 16 erklären.

 

 

Jugend forscht öffnet Türen