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JUFO GO! STARTGUTHABEN
FÜR EINE FORSCHERSCHULE
Sonderpreis 2005 geht an das Ruperti-Gymnasium Mühldorf
Das Ruperti-Gymnasium in Mühldorf am Inn wird in diesem Jahr
mit dem begehrten Sonderpreis des Sponsorpool Bayern Jugend forscht
e. V. prämiert. Diese mit 5.000 € dotierte Auszeichnung
wird am 14. November 2005 in den Räumen der bayerischen Forscherschule
des Jahres im Rahmen einer Festveranstaltung übergeben.
Auf Vorschlag der bayerischen Wettbewerbsleiter von Jugend forscht
haben der Poolverwalter Jochen Dotterweich und der Patenbeauftragte
der E.ON Bayern AG, Josef Schönhammer, die Siegerschule ausgewählt.
Prämiert werden Schulen, die den Forschernachwuchs in außergewöhnlicher
Weise fördern. Die Verwendung der Mittel ist zweckgebunden
und soll für die Laborausstattung im naturwissenschaftlichen
Bereich verwendet werden. Nachdem im Jahr 2002 das Apian-Gymnasium
Ingolstadt, 2003 das Arnold-Gymnasium Neustadt und 2004 das Hanns-Seidel-Gymnasium
Hösbach das attraktive Startguthaben für eine Forscherschule
entgegen nehmen konnten, geht der Preis in diesem Jahr in den Süden
Bayerns.
40 Jahre „Jugend forscht“ in Deutschland, 10 Jahre
„Jugend forscht“ am Ruperti-Gymnasium in Mühldorf,
das nun im Jahr 2005 zur bayerischen Forscherschule des Jahres gekürt
wird. Die Idee von Henri Nannen, der den großen Wettbewerb
der Nachwuchsforscher 1965 ins Leben rief, hat auch die bayerische
Schullandschaft beflügelt. Regelrechte Forscherschulen sind
entstanden, so auch in Mühldorf am Inn, wo Schulleitung und
engagierte Lehrer die Förderung engagierter Nachwuchskräfte
seit vielen Jahren in den Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit
gerückt haben. Die fachliche Breite der eingereichten Projekte
zeigt, dass die Schule neben der Spitzenförderung auch großen
Wert auf eine solide Nachwuchsarbeit legt.
Die Ergebnisse im Jahr 2005 übertrafen dabei alle Erwartungen.
Besonders erfolgreich war Landessieger Stefan Siegle, der im Fachbereich
Technik einen sechsbeinigen Laufroboter vorstellte, der sich ohne
Motor, nur durch die Kontraktion so genannter Muskeldrähte
aus Nitinol fortbewegen kann. Beraten wurde er von OStR Reinhardt
Neumeyer. Im Fachbereich Biologie qualifizierte sich der von OStR
Heinrich Schwägerl betreute Kollegiat Markus Kornprobst ebenfalls
für den Bundeswettbewerb. Er untersuchte die Bioluminiszens
bei dem Leuchtbakterium „vibro fischeri“. Diese Arbeit
wurde bereits während der Entstehung vom Sponsorpool Bayern
finanziell unterstützt. Neben zwei Regional- und Landessiegen
errangen die Jungforscher des Ruperti-Gymnasiums weitere hochkarätige
Sonderpreise.
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