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PREISVERLEIHUNG JUFO GO! 2003

Vier Regionalsieger und drei hochkarätige Sonderpreise bei Jugend forscht 2003! Damit war das Arnold-Gymnasium mit weitem Abstand die erfolgreichste Schule in Oberfranken und auch bayernweit konkurrenzlos! Landeswettbewerbsleiter Dr. Roman Worg brachte es bei der Festveranstaltung am 12. November auf den Punkt: „Scheint eine aktive Schule zu sein.“ Ein Startguthaben in Höhe von 5.000 €, überreicht durch Pressesprecher Josef Schönhammer von der Patenfirma E.ON Bayern, soll die Rahmenbedingungen für weitere kreative Forschungsprojekte am AG auch in Zukunft garantieren.

Zwar hatte Staatsminister Dr. Otto Wiesheu seine Teilnahme kurzfristig abgesagt, aber das konnte die optimistische Stimmung in der Pausenhalle nicht beeinträchtigen. Radio Eins Moderatorin Uli Noll und AG-Jungforscher Fabian Schmiedel führten durchs Programm und erläuterten den vielen Gästen und Medienvertretern die erfolgreichsten Projekte gemeinsam mit ihren Interviewpartnern. André Rossbach und Florian Dotterweich sagten mit ihrem bereits zum Patent angemeldeten „Winkel Wizard“ dem unhandlichen Geodreieck den Kampf an. Für einen „galaktischen“ Auftritt sorgten André Arnold und Steffi Wolf in ihren Imkeranzügen zum Thema „Pollenanalyse von Honig“.

So ganz und gar nicht in das übliche Vorurteil über Frauen und Technik passen Doris Aschenbrenner und Kristin Völk. Der von ihnen in Kooperation mit der Fachhochschule Coburg konstruierte Roboter „OAFI“ kurvte über die Bühne, das Publikum konnte seine ferngesteuerte Fahrt eindrucksvoll per Großleinwand verfolgen. „Trägheitsmomente starrer Körper“ müssen kein abstraktes Thema bleiben, wie Dirk Hofmann an Hand rotierender Politikerköpfe überzeugend erläuterte. Bestärkt von den positiven Impulsen, die er durch die erfolgreiche Teilnahme bei Jugend forscht erfahren hat, studiert der 19-jährige Rödentaler mittlerweile Physik an der Universität Bayreuth.

Die Teilnahme am bundesweiten Wettbewerb Jugend forscht stellt nach Überzeugung von Schulleiter Wolfgang Oswald eine hervorragende Möglichkeit dar, entscheidende Schlüsselqualifikationen wie Eigeninitiative, Problembewusstsein, Teamfähigkeit und Medienkompetenz zu schulen. Die Schulleitung des Arnold-Gymnasiums bedankte sich mit dem anschließenden Sektempfang bei allen Jungforschern, den Betreuungslehrern Renate Kiesewetter, Manuela Prößdorf, Stefan Gagel und Heiko Klug, sowie bei allen Sponsoren und Förderern, die das AG erst zur bayerischen Forscherschule des Jahres 2003 gemacht haben.

Das Arnold-Gymnasium wird sich auf diesem Erfolg nicht ausruhen, er ist vielmehr hervorragende Motivation, die Qualität von Unterricht und Erziehung am AG weiter zu entwickeln. Im Rahmen des Modellprojekts MODUS21 sollen in enger Kooperation mit den Hochschulen der Region Projekte entwickelt werden, die unsere Schüler/innen auch im Rahmen des regulären Unterrichts rechtzeitig an die faszinierende Welt der Forschung heranführen und so zu einer frühzeitigen beruflichen Orientierung und einem fundiertem gymnasialen Bildungserfolg beitragen können.