Botschafter für Jugend forscht Bayern

Kilian Böll in der Schweiz

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Es war einer der Höhepunkte des erstmals in Pfarrkirchen durchgeführten Jufo-Camps der bayerischen Sieger bei Jugend forscht 2008: Kilian Böll aus Würzburg wurde von der Jury zum „Botschafter für Jugend forscht Bayern“ erwählt und durfte auf Einladung von E.ON Bayern ein einwöchiges Praktikum bei Endress+Hauser in Reinach/Basel - einem der weltweit führenden Unternehmen für Mess- und Prozesstechnik - absolvieren. Kurz nach seiner Rückkehr aus Basel stand Kilian Böll der Redaktion Rede und Antwort:

Red.: Wie war denn nun das Praktikum bei Endress+Hauser?

K. B.: Das Praktikum war super interessant und alles perfekt organisiert. Herr Vögtlin und Herr Anklin haben einen tollen Wochenplan erarbeitet. Sehr häufig waren wir in der Entwicklungsabteilung und konnten dort verschiedene Dinge ausprobieren, zum Beispiel ein Simulationsprogramm für Schwingungen. Dabei ist mir ein Licht  aufgegangen ...

Red.: Eine neue Idee?

K. B.: Ja, das Praktikum hat mich auf ein neues Projekt gebracht, das ich gleich nach meiner Rückkehr gestartet habe. Und noch eine weitere Idee aus diesem Praktikum möchte ich bald angehen. Was es damit auf sich hat, möchte ich aber noch nicht verraten.

Red.: Wie sah denn Dein Tagesablauf in Reinach aus?

K. B.: Morgens nach dem Frühstück in der tollen Pension bin ich die 2 km mit dem Firmenradl in die Arbeit gefahren und habe um 8.15 Uhr begonnen. Mittags konnte ich mit dem zur Verfügung gestellten Mitarbeiterausweis kostenlos in der Kantine essen. Bis 17, manchmal auch 18 Uhr war ich in der Firma und am Abend wurde ich abwechselnd von Mitarbeitern von Endress+Hauser in Basel zum Essen eingeladen.
Die waren alle sehr nett.

Red.: Wie hat Dir Basel und das Rahmenprogramm gefallen?

K. B.: Gleich bei meiner Ankunft hat mich Herr Vögtlin vom Bahnhof abgeholt und mir die prächtige Baseler Altstadt gezeigt. Dank dem Museumsticket und der Bahn-Wochenkarte, die ich von E.ON Bayern gestellt bekommen habe, konnte ich mir interessante Museen und Ausstellungen anschauen. Als leidenschaftlicher Fahrradfahrer haben mir die Baseler Radwanderwege sehr gefallen.

Red.: Was hast Du nach dieser Woche mit nach Würzburg genommen?

K. B.: Eine einmalige Erfahrung, für die ich mich bei den Endress+Hauser und E.ON Bayern nochmals ganz herzlich bedanken möchte. Nach dieser Woche bleibt mein Berufsziel auf alle Fälle Ingenieur!

Interview: Alexander Herzog